Heraus zum Frauenkampftag 2025!

Heraus zum Frauenkampftag 2025!

Der 8. März ist seit jeher der Kampftag der Revolutionärinnen und Sozialistinnen weltweit! Ins Leben gerufen von der Genossin Clara Zetkin kurz vor dem 1. Weltkrieg, ist es unsere Pflicht die kämpferische und antimilitaristische Tradition des Frauenkampftages bis heute fortzuführen.

Die andauernden aktuellen globalen Krisen äußern sich in Kriegen, wie zum Beispiel in Palästina, dem Kongo und der Ukraine. Frauen leiden in diesen Kriegen auf eine besondere Art und Weise. Unsägliche, sexualisierte Gewalt und gezielte Unterdrückung wird als strategische Kriegswaffe benutzt. Unsere Solidarität gilt allen Frauen und allen Klassengeschwistern in den Kriegsgebieten.

Doch auch in der BRD spitzt sich die Lage der Frauen und Arbeiter stetig zu. Die ArbeiterInnen leiden zugunsten des Kapitals und der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der BRD. Hierzu werden Milliarden in die Militarisierung investiert, die Bevölkerung soll kriegstüchtig gemacht werden. Auf der anderen Seite wirkt sich der Sozialabbau aggressiv auf alle Lebensbereiche der Bevölkerung aus – die Lebensmittel werden teurer und gleichzeitig sinken die Löhne. Wohnungen werden zur Mangelware und die Mieten explodieren. Krankenhäuser werden geschlossen und gleichzeitig steigt die Zahl der Menschen, die auf eine medizinische Versorgung angewiesen sind. Es wird deutlich – die unausweichlichen Krisen des Kapitalismus werden auf den Schultern der breiten unschuldigen Massen ausgetragen. Der Imperialismus der BRD bewirkt einen sozialen Krieg nach innen und die Massen verarmen. Frauen leiden unter diesen elendigen Bedingungen besonders – den Familien fehlt es an Geld, was die Frauen verstärkt in die Abhängigkeit zu ihrem Mann zwingt. Die häusliche Gewalt nimmt in Krisensituationen zu. Klar ist – im Kapitalismus können diese Probleme nicht an der Wurzel bekämpft werden. 

Besonders am 8. März erkennen wir, dass wir nicht nur als Frauen, sondern gemeinsam als organisierte Klasse gegen unsere Unterdrückung kämpfen müssen. Wir wollen und können nicht nur die spezielle Unterdrückung der Frau bekämpfen, sondern kämpfen für die Freiheit aller unserer Klassengeschwister. Die Befreiung der Frau setzt nämlich unser aller Befreiung aus den Zwängen der kapitalistischen Gesellschaftsordnung voraus.

Wir dürfen uns nicht von den Versprechen der Politiker und Parteien blenden lassen. Nicht zuletzt die vergangenen Wahlen zeigen, wie die Parteien ihren Wahlkampf nutzen, um die Bevölkerung zu täuschen. Egal ob die Grünen, die Linken oder die AfD – die Floskeln ihres Wahlprogramms entpuppen sich als leere Versprechen, weil sie alle das System stützen und somit das Kapital schützen. Die Parteien agieren innerhalb einer kapitalistischen Gesellschaftsordnung immer im Sinne der herrschenden Klasse und in der Folge gegen die Interessen der ArbeiterInnenklasse. Es geht der herrschenden Klasse im Kapitalismus überhaupt nicht um unsere Sicherheit, sondern immer um den Funktionserhalt des Systems, des Kapitalismus. Mitleidsbekundungen der Politiker und Regierenden sind nichts als reine Heuchelei. Wenn sie Gewaltverbrechen verurteilen und versprechen gegen diese vorzugehen, dann um das Image des Wirtschaftsstandortes Deutschlands vor Kratzern zu bewahren.

Wer also den Kapitalismus schützt, wer das Patriarchat aufrecht erhält, der trägt mit Schuld an all den entsetzlichen Taten bei uns in Magdeburg, in München oder in Aschaffenburg. Amokläufe, Femizide und andere Gewalttaten verbreiten verständlicherweise Angst und Schrecken, sie sind Symptome eines entfesselten Kapitalismus, der sich immer zerstörerischer zeigt gegenüber uns Menschen und der Natur. Politiker wollen uns glauben machen, dass solche Taten durch Aufrüstung der Polizei, Ausbau der Überwachung oder härtere Strafen verhindert werden können, doch das ist eine Lüge! Nur die Überwindung des Kapitalismus und Errichtung des Sozialismus kann uns ein Leben ohne Ausbeutung, Unterdrückung und Gewalt ermöglichen. Deshalb, Frauen, greift auch ihr zur Roten Fahne, dem Imperialismus keine Gnade! 

Geht gemeinsam mit uns am internationalen Frauenkampftag auf die Straße. Wir treffen uns um 13 Uhr am Wilhelmstädter Platz für die gemeinsame Anreise zur 08. März Demo am Hauptbahnhof. 

Wehrt euch gegen die patriarchale Gewalt im kapitalistischen System. Wenn ihr euch fragt, wie man sich gegen dieses System wehren kann, dann kommt zu unserem offenen Treffen, dem Roten Montag oder helft jeden Samstag Vormittag im F52 mit kostenlose Lebensmittel an die Teile unserer Klasse zu verteilen, denen es besonders schlecht geht. Organisiert euch mit uns gegen den Kapitalismus! Gerechtigkeit müssen wir uns erkämpfen! Frauenkampf ist Klassenkampf!

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